offline – die Challenge – Tag 19

Kino zu Hause

Heute habe ich das Internet zu etwas Schönem benutzt.

Zuerst war eine Freundin bei mir zu Besuch und wir haben gemeinsam daran gearbeitet,  einige Sachen von ihr auf einem Online-Marktplatz einzustellen. Nebenbei gab’s Tee & Schwatz & Lebkuchen. 

Dann waren wir zusammen auf dem Weihnachtsmarkt. Am Abend war ich wieder allein und wollte noch etwas Schönes machen. Ich beschloss, mir einen Film auszusuchen und anzuschauen.

Quelle: Pixabay

Ich fand einen Film (passend zu meiner Challenge) über das Internet: „Monsieur Pierre geht online“ – ein französischer Film, sehr amüsant,  ich liebe französische Filme 🙂

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offline – die Challenge – Tag3

20:54 Uhr
Ich schalte beim Tabbie das W-LAN aus. Ist beim Handy schon der Flugmodus drin? Nein, noch nicht  – ich erledige es sofort.

Kurz danach fällt mir ein, dass ich ja noch ein neues Titelbild bei Facebook hochladen wollte. Also muss ich doch nochmal das Tabbie ins Internet bringen. Ach, das Bild ist ja auf dem Handy, also geht das Handy auch wieder online… Per Mail geht’s von hier nach da und dann rein in die Fratzenfibel. Hm, das sommerliche Profilbild passt nun überhaupt nicht zu dem weihnachtlichen Hintergrund,  also suche ich da auch noch ein neues. So, nun bin ich einigermaßen zufrieden und begebe mich mit 10 min Verspätung und einem bisschen schlechten Gewissen in die Offline-Welt.

Heute morgen war es richtig gut, den Tag ohne Handy zu beginnen. Ich hatte Zeit mit Jesus, das war ein guter Tagesanfang. Als ich vom Frühstück  in der Lebensgemeinschaft (darüberhabe ich hier schon mal geschrieben) wiederkam, konte ich auch noch dem Drang widerstehen, gleich Whatsapp-Statusse (so heißt es wirklich, ich hab nachgeguckt Google befragt 🙂  )zu checken. Ich setzte mich an den Rechner und schrieb über Tag 2 meiner Challenge. Bloggen gibt mir immer das gute Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Dann hatte ich riesige Lust, meinem Blog ein neues Gesicht zu geben (relaunchen heißt das). – Was dabei herausgekommen ist, seht ihr ja. 🙂  ) Aber sowas DAUERT! Danach hatte ich Nacken und Hunger. Ja, beim I-Netten kann man schon mal das Essen vergessen!

Erst nach dem Mittagessen habe ich mein Handy aus dem Tiefschlaf geholt.

Wenn ihr jetzt denkt: Ist das mit dem Internet bei Christiane wirklich so schlimm? Ja, isses!

Aber der Relaunch meines Blogs war ja durchaus eine kreative Beschäftigung. Jedenfalls ist ein Ergebnis zu sehen (für die Leute, die im Internet unterwegs sind).

Meiner Meinung nach muss man unterscheiden zwischen bewusster Nutzung des Internets und sinnlosem Zeit totschlagen. (Wobei man natürlich auch mal zweckfrei Zeit verbringen darf, aber es muss das richtige Maß haben.) Ich stelle mir zwischendurch öfter die Frage: Will ich das, was ich hier jetzt gerade mache, wirklich tun? Bin ich der Chef über meine Zeit oder werde ich ferngesteuert?

Ach, und mit dem Musik streamen, das will ich mal nicht so eng sehen. Ist ja auch Quatsch,  den Speicher auf dem Tablet zu sehr zuzumüllen.


internetsüchtig?


Urheber : Anna Kutukova

Offline ist der neue Luxus

Ja, ich verbringe viel Zeit im Internet. Manchmal habe ich schon gedacht, ich bin internetsüchtig. Vor kurzem habe ich einen Test dazu gemacht (natürlich online 🙂 ) hier Dabei ist herausgekommen, dass das Internet viel Raum bei mir einnimmt und dass ich etwas dagegen unternehmen muss.

So habe ich gedacht, ich nehme mir eine Challenge (Herausforderung) vor und die sieht so aus:

  • kein Internet vor dem Frühstück
  • kein Internet im Bus unterwegs
  • kein Internet nach 21 Uhr

Dazu habe ich mir noch eine Liste mit Alternativen erstellt:

  • Kontakte im real life
  • Sport
  • rausgehen
  • kreativ tätig sein
  • lesen
  • musizieren
  • Filme anschauen (die dürfen dann schon von online sein 🙂 )

Das Ganze begrenze ich (erstmal) auf 30 Tage. Ihr dürft mich begleiten bei meinen Erfahrungen und vielleicht hat ja jemand Lust, seine Erfahrungen in die Kommentare zu schreiben.

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