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Mein Schwager ist am Mittwoch operiert worden. Ihm wurde ein Hirntumor entfernt. Nun hat er noch Ausfallserscheinungen, von denen man hofft, dass sie vorübergehend sind. Aber das ist nicht sicher. Wir machen uns natürlich Sorgen und beten sehr, dass R. wieder ganz gesund wird. Die Stimmung ist etwas gedrückt.
Für mein Mädchen war heute ein Problem, dass sie wieder keine Halbschuhe bekommen hat und dass ich ihr die Tasche, die ihr so ins Auge gestochen hat, auch nicht gekauft habe. Auf dem Heimweg habe ich ihr dann erzählt, was ihre Eltern heute beschäftigt. Mit einem Mal war die Tasche nicht mehr so wichtig.
Und auch mein Kampf mit meinem BMI von 25,6 scheint mir dagegen geradezu lächerlich. Ich kämpfe nun schon seit einem Dreivierteljahr mit meiner „Klebezahl“ und es will nicht gehen, dass es mal noch 3 Kilo weniger werden. Eigentlich könnte ich doch zufrieden sein, war doch mein Ausgangwert im Herbst 2006 ein BMI von 28,7. Ich will dem Kampf mit dem Gewicht seine Verbissenheit nehmen. Vielleicht lässt mein Körper auch eher seine Pfunde los, wenn ich innerlich loslasse und nicht so verkrampft bin.
Was sind schon solche kleinen Probleme gegen wirkliche Sorgen?

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