In letzter Zeit habe ich mich hier wenig gemeldet. Heute möchte ich einen Beitrag von der lieben Sonja von himmlisch geerdet teilen.

himmlisch geerdet

Bis Samstag Abend hatte ich eine Lösung für alles:

  • für Leere
  • für Mühsames
  • für Stress
  • für Langeweile
  • für Unruhe
  • für Müdigkeit
  • für jede Situation.

Was immer anstand, etwas schien zu helfen: der Blick aufs Handy. Manchmal interessierte nur die Uhrzeit, aber meistens hatte ich die Hoffnung, Erwartung oder Befürchtung eines Displays voller Nachrichten und Mitteilungen. Und wenn mal nichts da ist, bin ich anderweitig ganz schnell beschäftigt: mit Schlagzeilen und, wenn’s hoch kommt, noch zwei, drei Sätzen dazu; mit dem Wetter; mit Kommentaren auf einen Post oder mit Antworten auf meine eigenen Kommentare; mit Mails.

Viele dieser Dinge haben in dem Moment, in dem ich das Handy aus der Hand lege, wieder an Bedeutung verloren. Andere beschäftigen mich, wieder andere landen auf der imaginären To-Do-Liste.

Am Sonntag Abend fand ich endlich: NEIN.

Nein zur andauernden Ablenkung. Nein zu andauernder Bestätigung, zu Lob und Likes. Nein zur halbstündlichen Zerstreuung, die unnötig…

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