Über Himmelfahrt fährt unsere Gemeinde, die Lebenszeichen-Gemeinde in Greiz, alle zwei Jahre nach Friedrichroda ins „Haus der Stille“. Das ist schon viele Jahre Tradition und wir buchen, wenn wir da sind, immer schon den nächsten Termin.

Dieses Jahr ist es also nicht so und wir haben als Alternative einige Veranstaltungen in unserer Gemeinde und draußen geplant. (Zum Thema draußen: schauen wir mal… die geplante Kanutour fällt schon mal ins Wasser, weil zu viel Wasser da ist.)

Heute Vormittag hatten wir einen sehr interessanten thematischen Input mit anschließendem Austausch. Aufgrund der aktuellen Lage können wir uns zu 25 Leuten in Präsenz treffen – das entspricht ungefähr der Mitgliederzahl unserer Gemeinde.

Hans Gärtner, der den Vortrag hielt, sprach unter anderem darüber, wie wichtig es ist, regelmäßig Zeiten der Stille einzuplanen.

Er hält es für sich so:

  • jeden Tag ein paar Minuten
  • jede Woche ein paar Stunden
  • jeden Monat einen Tag
  • jedes Jahr ein paar Tage (Kloster/Einkehrfreizeit…)

Als Leiter der BRUNNEN-Gemeinschaft kennt er sich da aus. Diese christliche Lebensgemeinschaft bietet regelmäßig Stille-Tage an.

In unserer Gemeinde hat eine kreativ-dekorativ begabte junge Frau einen Raum der Stille eingerichtet, der über die Tage unserer Freizeit geöffnet ist.

Nach der Veranstaltung habe ich eine gute Stunde allein mit Jesus darin verbracht. Das war richtig gut.

Gegenüber meiner Stille-Zeit in meinem Wohnzimmer habe ich noch einen entscheidenden Vorteil festgestellt. Der Stille-Raum in der Gemeinde war KATERfrei. Wenn ich nämlich zu Hause immer noch eine maunzende Katze um mich rumschleichen habe, ist das auch nicht immer so ungestört. So ein Ortswechsel hat schon was.

Und wie gestaltet ihr eure Auszeiten?