Vor kurzem habe ich eine Freundin besucht und wir hatten eine sehr schöne Zeit miteinander. Wir haben uns angeregt unterhalten, aber unbemerkt waren noch zwei Gäste mehr mit dabei: unsere Handys. Jede hat ab und zu mal draufgeschaut. Wenn eine Nachricht kam, haben wir die beantwortet – ich sogar per Spracheingabe.

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Nun besteht unsere Freundschaft schon eine ganze Weile. Wir vertrauen einander und können uns – in Liebe – die Wahrheit sagen. B. machte mich später darauf aufmerksam, dass sie sich durch mein Verhalten zurückgesetzt gefühlt hatte und dass es ihr sehr seltsam vorgekommen war, was ich da getan hatte.

Ehrlich gesagt, ich hatte mir gar nichts dabei gedacht. Für mich war das ganz normal. … Und ich bin nicht erst in diesem Jahrtausend geboren. 🙂

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Bist du da? Hörst du mir zu? Schenkst du mir deine ungeteilte Aufmerksamkeit? Bin ich dir deine Zeit wert?

Wie wir miteinander umgehen, ob wir einander zuhören oder in Gedanken ganz woanders sind, beantwortet diese Frage.

Wie viel echte Kommunikation wird verhindert, weil die Verbindung zur virtuellen Welt ständig on-line ist?

Es wäre ja durchaus möglich, dass sich das eine oder andere interessante Gespräch oder auch nur ein bisschen Small Talk ergäbe, wenn wir wieder mal einen echten Menschen statt Google Maps nach dem Weg fragen würden. Vielleicht könnte uns auch die Sicht von jemand anderem aus Fleisch und Blut bereichern, wenn wir uns nicht alles von Wikipedia erklären ließen.


Kommunikation – zu diesem Thema las ich gestern in einer Andacht von „Bruder Theophilos“:

Gott wählt den Königsweg der Kommunikation. Er will nicht verstanden werden; er versteht. Er will nicht geliebt werden; er liebt. Er will nicht empfangen; er gibt sich hin. Was wir von Gott und dem Leben lernen können ist, dass Kommunikation die totale Hingabe ist. Gott baut Beziehungen durch zugewandtes Zuhören und emotionales Einschwingen auf den andern auf. Er gibt seinem Gegenüber Raum, schenkt volle Aufmerksamkeit und fließt vor Wohlwollen auf ihn zu…
Jesaja 53 beschreibt eindrucksvoll den leidenden Gottesknecht. Jesus ist das Paradebeispiel, wie Gott mit seinen Kindern kommuniziert. Er verdammt nicht missglücktes Miteinander, sondern gießt Öl und Wein in die Wunden, um zu heilen.

Quelle:
Tägliches Vollwertfrühstück – ermutigend – frech – kraftvoll
Podcast-Interview: https://youtu.be/2tP0b4zRj5w – sehr hörenswert!!! [Werbung mit Absicht, ohne Bezahlung]
per WhatsApp +49 174 3387611
telegram: https://t.me/brudertheophilos
instagram.com/bruder_theophilos/


Vor ein paar Tagen habe ich geschrieben, dass ich den Flugmodus meines Handys sehr schätzen gelernt habe, um mir selbst Auszeiten zu gönnen und nicht gestört zu werden.

Seit dem oben beschriebenen Erlebnis mit meiner Freundin benutze ich ihn auch, wenn ich bei jemandem zu Gast bin und wir miteinander reden. Das Handy liegt nicht mehr auf dem Tisch, sondern nur ganz diskret neben meinem Popo. Manchmal will ich ja irgendein Foto zeigen…

Und ich muss während des Gesprächs nicht alles googeln. Ich bin nicht der Erklär-Bär, der alles besser weiß wissen will.

Handyfreie Zonen in meinem Tagesablauf einrichten, das ist ein gutes Ziel.

schalt das Ding aus
und schalt dein Herz ein

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