Der Herbst zeigt sich inzwischen von einer sehr ungemütlichen Seite. In der letzten Woche hat es an mehreren Tagen hintereinander geregnet. Ich habe meine Tageslichtlampe aus dem Keller geholt, um dem Blues entgegenzuwirken.

Nichtsdestotrotz gab es auch schöne Erlebnisse:

In der Etsy-Kasse hat es kräftig geklingelt: 3 Verkäufe von insgesamt 5 Artikeln. Drei davon muss ich noch herstellen bis Anfang November. So habe ich in den Herbstferien gut zu tun. Wenn ich was zu stricken habe, geht’s mir gut.

Parallel dazu kann man natürlich einen guten Film schauen. Ich habe meinen Netflix-Account wiederbelebt und mir eine Doku angeschaut, die mir jemand empfohlen hat:

Das Dilemma mit den sozialen Medien

Das ist nun kein Film für einen entspannten Abend. Mir ist richtig übel geworden, als ich das gesehen habe:

Der Trailer ist Englisch (auf Netflix wird es auf Deutsch übersetzt). Ich lasse mal einen Teil der Videobeschreibung durch den Google-Übersetzer laufen:

ÜBER DAS SOZIALE DILEMMA
Die Welt hat die positiven Anwendungen der sozialen Medien seit langem erkannt, angefangen von ihrer Rolle, Demonstranten zu befähigen, sich während der Aufstände des Arabischen Frühlings vor fast einem Jahrzehnt gegen Unterdrückung auszusprechen, bis hin zu einer maßgeblichen Rolle im Kampf für Gerechtigkeit und Gerechtigkeit heute. Und im Jahr 2020, während einer erstaunlichen globalen Pandemie, sind soziale Medien zu unserer Lebensader geworden, um mit Angehörigen in Kontakt zu bleiben und sich als Aktivposten für die Mobilisierung von Bürgerrechtsprotesten zu erweisen. Das System, das uns verbindet, kontrolliert uns jedoch auch unsichtbar. Das kollektive Unverständnis darüber, wie diese Plattformen tatsächlich funktionieren, hat zu versteckten und oft schädlichen Konsequenzen für die Gesellschaft geführt – Konsequenzen, die im Laufe der Zeit immer offensichtlicher werden, und Konsequenzen, die, wie die Themen in The Social Dilemma vermuten lassen, eine existenzielle Bedrohung darstellen für die Menschheit. […]

Schaut euch die Doku ruhig an. Möglicherweise werdet ihr ein paar Konsequenzen in eurem Online-Verhalten ziehen. Ich z.B. will wachsamer sein, dass ich nicht mehr (so oft) auf Werbung hereinfalle.

Aber zurück zu den schönen Sachen dieser Woche.

Eine für meinen Geschmack richtig schöne Serie ist „Anne with an E“.

Da wird mein Herz warm und weit.

Dann war da noch ein gemütliches Frühstück mit Frauen-Freundinnen, d.h. ein paar davon kannte ich noch nicht. Das währte bis zum Mittag.

Und gestern war ich zum Kleidertausch in der Relationship Gera.

Das Bild rechts oben zeigt die Fülle des Angebots und darunter sieht man, was davon meins geworden ist.

So, mein Kater möchte hier <.+69999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999
(so sollte das jetzt eigentlich nicht laufen, aber er lief gerade über die Tastatur, obwohl er genau weiß, dass er das nicht darf)
… auch mal wieder auftreten:

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