Wie schon in einem meiner letzten Blogbeiträge geschrieben, bewegen mich zurzeit Gedanken, ob und in welchem Maße es hilfreich ist, gute Vorsätze zu fassen und sich Ziele zu setzen.

Dabei sind mir zwei Artikel aus anderen Blogs und ein Facebook-Post über den Weg gelaufen.

Einer meiner Facebook-Freunde schrieb (danke, dass ich es hier zitieren darf):

In 2018 habe ich mir unter anderem 3 Ziele gesetzt. Wie viele habe ich davon erreicht? KEINS.
Also am besten keine Ziele setzen? EHER NICHT.

2018 wollte ich 15 Bücher aus dem Bereich Weltliteratur lesen, 15.000 Klimmzüge schaffen und mein eigenes Buch fertigstellen. Stattdessen habe ich 14 Klassiker gelesen, nur 4.170 Klimmzüge gemacht und kam beim Buchprojekt schleppend voran.

Aber hätte ich mir gar keine Ziele gesetzt, hätte ich gar nichts erreicht.

Ziele sind nicht unbedingt da, um sie 100% zu erreichen, sondern sie helfen uns, dass wir uns auf den Weg zu machen.

Vor allem den letzten Satz möchte ich dick unterstreichen. Er entlastet mich, auch im Blick auf meinen Wochenplan, den ich wahrscheinlich nicht immer 100%ig werde umsetzen können.

Dann noch zwei interessante Blogartikel:

Selbstoptimierung | Über die Spannung zwischen „Genug-Sein“ und der Freude an Weiterentwicklung

wertvoll-blog

Selbstoptimierungswahn: Hört auf, euch selbst zu optimieren!

utopia.de

Bilder: pixabay