Für dich – für mich – für andere

Heute hatte mein E-LAN schlechten Empfang, will sagen: Meine Motivation war meinen Antrieb suchen gegangen und dann sind sie beide nicht wiedergekommen.

Vormittag war ich im Fitness, aber die geplante Trainerstunde ist ausgefallen und so habe ich nur mein normales Training absolviert. Ich hatte mich schon auf meinen neuen Trainingsplan gefreut und war ein bisschen enttäuscht.

Zu Hause habe ich mich dann in den Sessel plumpsen lassen und bin auf Facebook, Instagram & Co versunken. Es war in Ordnung. – Ich will nicht sagen, dass man das überhaupt nicht machen darf. Manchmal hat es einfach seinen Platz und man hat keine Kraft, immer etwas Vernünftiges zu tun. Aber unzufrieden war ich trotzdem.

Vor kurzem habe ich einen interessanten Satz gelesen:

Warte nicht, bis die Motivation kommt, sondern tue den ersten Schritt und dann kommt die Motivation nach!

Nadja Horlacher

Ich wollte gerne etwas Schönes machen. Donnerstags kommen meine Schüler immer erst am späten Nachmittag und so hatte ich einige freie Stunden vor mir. Ich hatte mir vorgenommen, mich wieder mal an einer Windmühlentasche zu versuchen. Von einer Freundin hatte ich sehr schöne Stoffe zum Patchworken geschenkt bekommen.

Meist arbeite ich nicht genau nach Anleitung, sondern guck mir hier und da was ab und nehme die Anleitungen nur als Inspiration. So suchte ich erst mal Zettel und Stift und überlegte, wie groß die Quadrate werden müssen, damit ich nicht den schönen Stoff verschneide.

Das sah dann so aus:

Pythagoras lässt grüßen 🙂

Ja, ich mache gerne Mathe und ich war auch ganz gut darin. 🙂 Aber ich habe trotzdem eine ganze Weile gebraucht, bis ich einen Anfang hatte und dann lief es und hat richtig Spaß gemacht! Es hat auch deswegen Spaß gemacht, weil ich immer noch in Weihnachtsmann-Mission unterwegs bin und für andere schöne Dinge kreiere.

Ich habe auch noch andere Anfragen bekommen für Sachen, die ich gut kann. Z.b. ein Fotobuch gestalten oder Computerhilfe leisten oder  Lebkuchen backen. Eins meiner Privilegien ist, dass ich öfter Zeit übrig habe und die kann ich dann anderen schenken. Das ist auch noch eine gute Alternative zum Internet. Wobei, so ganz ohne Internet geht Computerhilfe ja auch nicht! 🙂

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