Sonntagabend 10 vor halb neun
Ich überlege mir, was ich heute für die Challenge schreiben könnte. Dieser Tagesrückblick tut mir ganz gut und entwickelt sich langsam zur Routine. Dass ich das ins Netz stellen will, hat den netten Nebeneffekt, dass ich mich ein bisschen verpflichtet fühle.

Heute habe ich das Handy und den Rechner schon eher schlafen gelegt, weil ich das Gefühl hatte, ich bin fertig mit dem, was es online zu sehen gibt. Habe meine Social-Media Runde gedreht und das war’s. Das ist eine neue Erfahrung. Vorher hatte ich nie das Gefühl, dass ich fertig bin mit dem World Wide Web! Da gab es immer noch was zu sehen, noch einen Link zu klicken, noch etwas zu googeln, noch einen Blog zu lesen, noch mal Pinterest, man wird einfach nie fertig! Aber jetzt merke ich plötzlich, wenn es genug ist, wenn mein Arbeitsspeicher im Gehirn genug gearbeitet hat und sich  eine Pause oder Feierabend verdient hat.

In der Gemeinde hatten wir heute einen sehr schönen Gottesdienst. Es war kein normaler Gottesdienst, sondern ein Brunch zum ersten Advent! Die Teenies hatten das Konzept entwickelt. An der Umsetzung waren verschiedene Leute beteiligt. Es gab zu essen und Input für die Seele. Ich habe die Andacht gehalten, die mir vor ein paar Tagen zugeflossen ist und habe das erste Mal vor so vielen Leuten gesprochen. Danach habe ich ganz viel positives Feedback bekommen. Das hat mich sehr ermutigt.

Am Nachmittag hatte ich lieben Besuch und so war es für mich ein schöner erster Adventssonntag.