Eine Anmerkung vorab: Vielleicht wundert ihr euch, wie die Berichte von meiner Challenge in den Blog kommen, wenn ich doch ab 21 Uhr nicht mehr online bin. Also, ich schreibe sie zwar am Abend, aber da in mein Tagebuch (für das ich ja jetzt mehr Zeit habe) und blogge sie dann am nächsten Tag. Trotzem möchte ich lieber „heute“ als „gestern“ schreiben. Alles klar?

Tag 2

Ich habe heute Geschmack gefunden an den Offline-Zeiten. So habe ich um die Kaffeezeit herum gleich noch freiwillig eine eingelegt und Zeit mit Jesus verbracht – und das tut mir unheimlich gut. (Wer mit Beten nichts anfangen kann, kann auch meditieren dazu sagen – obwohl da für mich schon noch ein Unterschied ist. Beten richtet sich an eine Person, nämlich Gott, nicht an irgendwelche anonyme Kräfte – aber das ist ein anderes Thema.)

Als ich am Abend offline ging, war das ein richtig erleichterndes Gefühl: Feierabend, zu die Bude! Witzig fand ich eine Idee, wie ich meine Challenge nennen könnte: intermittierendes Internet-Fasten – von 21:00 bis 7:00 Uhr.

22:00 Uhr
Ich bin gerade vom Hauskreis (da treffen wir uns in einer kleinen Gruppe und reden über Gott und die Welt, heute haben wir einen Film geguckt) nach Hause gekommen und mir fehlt was. Normalerweise würde ich jetzt WhatsApp-Statusse (heißt so die Mehrzahl von Status?) und facebook checken, aber das geht ja nicht. Und nu? – Erst mal’n Tee trinken, Schokolade essen (aber nicht zu viel!), die Pyramide anzünden und bissl auf dem Tabbie spielen – geht ja ohne I-Net 🙂 (Trickst sich hier jemand selbst aus? 🙂 )

Ich fotografiere ein bisschen rum… Es ist so still… Mit der Musik muss ich mir noch was überlegen. Ich höre sie ja fast auch nur noch auf spotify. Meinen CD-Player habe ich abgeschafft. Aber ich könnte meine Abendsegen-Playlist runterladen (guckt mal kurz weg *schaltetW-LANan*)

[enthält Werbung für spotify, dafür werde ich nicht bezahlt]
Ich kann grad nicht überprüfen, ob ihr euch bei spotify anmelden müsst, um die Playlist vollständig zu hören, aber einen Eindruck von der Art von Musik die ich (auch) mag, bekommt ihr schon.