Ich kann nicht schlafen. Das passiert nicht oft, aber ab und zu schon. Und dann liege ich im Bett, wälze mich hin und her und meine Gedanken kreisen um alles Mögliche. Völlig unnütz, das weiß ich, aber das nützt mir im Moment nichts.

Irgendwann ziehe ich ins Wohnzimmer um. Wenn ich sowieso nicht schlafen kann, dann kann ich es mir auch gemütlich machen auf dem Sofa. Ich kuschel mich in meine Lieblingskuscheldecke, spiele ein bisschen auf dem Tablet rum, schreibe einen Blogartikel (nämlich diesen hier) und arrangiere mich so gut wie es geht mit der Situation. Zu ändern ist es im Moment nicht und wenn ich mich darüber aufrege, wird es noch schlimmer. Das beste Mittel, um nicht schlafen zu können ist, den Schlaf herbei zwingen zu wollen.

Ich höre ein bisschen Musik und stoße auf das folgenden Lied. Der Text drückt ziemlich gut meine Lage aus und tröstet mich.

Und dann fällt mir ein, dass Gott ja da ist, immer und überall, also auch jetzt. Ich entspanne mich und stelle mir vor, wie er mich gerade jetzt anschaut und dabei lächelt. Gott freut sich über mich!

Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein.

Zephanja 3,17 (LUTH)

Ich muss an ein Zitat denken (ich weiß gerade nicht von wem):

Glauben heißt, die Freude genießen, die Gott an uns hat.

Quelle: Pixabay

Es ist wie auf einer Sonnenbank. Die Wärme und das Licht der Liebe Gottes bescheinen mich. Es ist geschenkte Zeit. Ich muss nicht mehr grübeln, sondern denke an schöne Dinge, für die ich dankbar bin. Und fange an zu lächeln. Wusstet ihr schon: Danken und Lächeln glättet Sorgenfalten!

(Diesen Artikel habe ich heute Nacht angefangen zu schreiben und jetzt 11:39 Uhr – vollendet.)