bb und ich (1)
meine Jugendfreundin und ich 1988 in Budapest

gibt es nich!

So, wie du auch deinen Partner überfordern würdest, wenn du die Erfüllung aller deiner Bedürfnisse von ihm erwarten würdest.

Aber es ist gut, notwendig, überlebenswichtig, dass man gute Freunde hat. Die da sind, wenn man sie braucht. Die dich kennen, so wie du bist und trotzdem zu dir halten. Es kommt nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der Freundschaften an, die ich habe. In einem Lied heißt es: Freunde sind wie Copiloten auf der Lebensachterbahn.

Zum Glück habe ich solche Freunde. Nicht eine Freundin für alle Fälle, sondern für (fast) jeden Fall eine oder mehrere Freundinnen: zum Lachen, zum Weinen, zum Reden, zum Zuhören, zum Telefonieren, zum Quatsch machen, zum Nähen, zum Patchen, zum Austausch über Bücher, zum gemeinsam Urlaub machen… die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Und dann ist da noch unsere Lebensgemeinschaft. Wir sind eine Gruppe von Christen, die ein Stück Leben und Glauben miteinander teilen. Wir wohnen nicht zusammen auf einem Hof o. ä., sondern jeder in seiner Wohnung in engem Umkreis und treffen uns an den Wochentagen früh zum gemeinsamen Frühstück und Gebet. Es gibt auch handfeste Unterstützung. Z.B. habe ich neulich bei einer Familie Fenster geputzt und dafür eine hausgeschlachtete Salami bekommen.

Nicht zuletzt ist da noch mein Internetforum, die frommen Hausfrauen. Die sind auch was ganz Besonderes, nicht nur virtuell, sondern auch im echten Leben. Mit einer von ihnen fahre ich dieses Jahr in den Urlaub.