buchGestern Abend habe ich mich wirklich mit einem Buch auf dem Sofa wiedergefunden. Na gut, es war ein e-Book. Und eigentlich waren es drei, die ich parallel lese, weil die Bücher, die ich auswähle zum Lesen, meist so gehaltvoll sind, dass ich sie nicht hintereinander weg lesen kann. Ich bin Springleser sozusagen.

Pinterest hat mich nach ein paar Tagen, wo ich es sozusagen als „Ersatz“ für facebook und twitter andauernd nachgeschaut habe, auch nicht mehr so gereizt. In meinem Newsfeed wiederholen sich doch bestimmte Ideen immer wieder und ich bin innerlich nur zerstreut statt dass es mir echten Gewinn bringt.

In einem Buch zu lesen hilft mir, mich länger auf ein bestimmtes Thema zu konzentrieren und damit echten Samen in mein Herz zu säen, der dann Wurzeln schlagen und aufgehen kann.

Apropos Samen: Auch hier gilt, viel hilft nicht immer viel. Wenn ich mir immer wieder nur Input gebe, kann das, was gesät ist, nicht aufgehen. Manchmal ist es einfach genug und ich kann mir Zeit lassen, damit etwas aufgehen und wachsen kann.

Hier habe ich gemerkt, dass manche Websites, in denen es um Persönlichkeitsentwicklung, Zeit- und Selbstmanagement geht, auch nicht immer gut für mich sind, weil ich mir die Latte immer höher lege und dann mit meinen Schwächen hadere. Es gibt ein „gut genug“ und ich kann auch die Dinge honorieren, die bei mir schon gut laufen.

Gestern Abend habe ich mich einfach mit einem Liebesroman entspannt. Tat gut!