zug (1)Seit der Trennung und dem Umzug habe ich kein Auto mehr zur Verfügung. Dieser Umstand war für mich eine sehr große Herausforderung und ich konnte mir nicht vorstellen, wie das gehen soll. Ich wohne ja auch nicht gerade in der Großstadt, wo die Infrastruktur so dicht gestrickt ist, dass man wirklich auf einen fahrbaren Untersatz verzichten kann. Am Anfang war es wirklich ungewohnt und daher stressig. Ich musste mich mit Fahrplänen und Tarifen erst vertraut machen, aber inzwischen bin ich Fachfrau auf dem Gebiet. Es dauert halt manches entschieden länger. Und ich bin viel mehr zu Fuß unterwegs. Aber ich hatte mir vorgenommen, mir nicht leid zu tun. Nicht immer ist mir das gelungen. Mit der Zeit finde ich manche Vorteile an dieser Methode der Fortbewegung. Es gibt viele Dinge, die man im Zug oder Bus machen kann, die man am Steuer eines Autos besser unterlassen sollte, zum Beispiel:

  • lesen
  • telefonieren
  • schreiben (wie gerade diesen Blogartikel)
  • fotografieren
  • stricken 🙂
  • ein Nickerchen machen

Durch das Mehr an Bewegung, was ich jetzt habe, ist meine Kniegelenksarthrose besser geworden und auch meine Fitness. Deswegen steht ein eigenes Auto nicht mehr ganz oben auf meiner Möchte-Haben-Liste.