In letzter Zeit habe ich öfter ein Lied im Kopf, das aus meiner (DDR-)Kindheit stammt:

Es drückt ein Stück Lebensfreude aus, dass es schön ist, seine Sinne gebrauchen zu können, zu genießen, zu atmen, einfach da und am Leben zu sein.

Weil ich jetzt nicht mehr motorisiert und dadurch oft zu Fuß und an der frischen Luft unterwegs bin, nehme ich das Erwachen der Natur im Frühling sehr intensiv wahr. Mir kommt es so vor, als hätte ich es noch nie so eindrücklich erlebt, wie alles wieder zu grünen und zu blühen beginnt.

In der Reha habe ich ein Bild gemalt, es heißt „Farbenfreude“. Ich habe es über mein Bett gehängt.

farbenfreudeSo bunt ist mein Leben. Von hell bis ganz dunkel ist alles drin.