Mit diesem Satz hat mich meine heranwachsende Tochter öfter ermutigt, wenn ich in der Gefahr stand, in ein emotionales Loch zu fallen oder nicht mehr aus einem solchen herauskam. Machmal ging der Satz auch noch weiter: „Mach, was gut für dich ist!“

Inzwischen ist sie erwachsen und wohnt nicht mehr zu Hause Aber ich höre trotzdem, was sie sagen würde. Zum Beispiel gerade jetzt, wenn sie mich in meinem Sessel gesehen hätte…

Will ich das wirklich, mich von meinem Gefühlen der Trauer und des Schmerzes wegreißen lassen? Mir selbst leid tun?

Oder gibt es Dinge, dir mit gerade gut tun?

Bloggen zum Beispiel! 🙂 Oder ich wollte noch das Futter nähen für die Tasche, die gestern fertig geworden ist. Wollt ihr mal sehen? Und ich muss noch ein Geschenk zum Lumpenwichteln für den Sivesterabend suchen. (Morgen fahre ich nämlich zu einer Freundin, bei der ich die Feiertage verbringen werde.)

Also, auf geht’s!