Nicht ohne Grund war hier so lange Funkstille auf meinem Blog.

Ich habe diesen Sommer/Herbst zwei schwere Verluste erlitten: Mein Bruder ist im Alter von 44 Jahren plötzlich verstorben und meine Ehe auch – nach 22 Jahren und nicht ganz so plötzlich. Mein Mann will sich von mir trennen.

Seitdem schlagen die Wellen hoch und mein Lebensschiff ist ganz schön ins Schlingern geraten. Der einzige Halt ist für mich Jesus – und er gebraucht auch immer wieder Menschen, die mir zeigen, dass ich nicht alleine bin.

Diese Adventszeit ist für mich vollkommen unandventlich: Es gibt keine Deko, keinen Stollen, keine Plätzchen.

Aber, wie gesagt, ich habe Menschenen, die mich auffangen und an denen ich die Wochenenden verbringen darf. Die Familie, in der ich auch heute wieder zu Gast war, hat eine Tradition an den Adventssonntagen, die heißt „Gemütlichkeit“. Wenn es draußen dunkel wird, werden Kerzen angezündet, es gibt Tee und Plätzchen und dann werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen.

Auch wenn ich nur Gast bin, bin ich sehr dankbar, dass ich das miterleben darf, dass es mein Herz warm macht und mich tröstet.

Jesus ist in die Welt gekommen, um unsere Dunkelheit hell zu machen. Und das ist erfahrbar, auch an solchen Liebesbeweisen.