Wir sind Reisende.

Wir stehen auf dem Bahnhof und warten auf den Zug.
Bald wird er kommen und uns ins neue Jahr bringen.
Wir wissen noch nicht, wohin die Reise gehen wird,
kennen das Ziel nicht und auch nicht die Stationen,
an denen wir vorbeikommen werden.

Aber wir sind nicht allein,
wir sind mit anderen zusammen auf dem Weg.
Einige Mitreisende kennen wir schon,
sie begleiten uns schon lange.
Andere werden unterwegs erst zusteigen,
und von dem einen oder anderen werden wir uns vielleicht verabschieden müssen.

Wir wissen nicht, ob es auf dem Weg Hindernisse oder Gefahren gibt,
wie das Wetter wird und die Umstände.

Wir steigen trotzdem ein in den Zug,
denn wir kennen den Lokführer.

Der kennt sich aus,
der hat den Überblick.
Der kennt den Weg und das Ziel.

© 2011 ChrisRud

Jesus sagt:
Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!
Matthäus 28,20

Das gilt auch für 2012. Das macht mich ruhig und zuversichtlich, trotz aller Ungewissheit und allem Neuen. Obwohl ich eher ein ängstlicher Typ bin und meine Sicherheiten brauche.

Für uns als Familie wird es Veränderungen geben:

Unsere Tochter baut 2012 ihr Abi und interessiert sich für einen  Auslandeinsatz in Afrika. Vorgestern hat sie ihre Bewerbung abgeschickt.

Mein Mann fängt nach längerer Krankheit im Januar wieder an zu arbeiten. Aber in seiner Firma wird es Umstrukturierungen geben und es ist möglich, dass er seinen Arbeitsplatz verliert. Es ist zwar noch offen, aber sehr wahrscheinlich. Ob das nun gut ist oder schlecht, ob es vielleicht eine Chance für einen neuen Anfang ist, wissen wir nicht. Man muss ja nicht davon ausgehen, dass etwas Schlechteres kommt.

Eine Freundin hat mich an einen Text erinnert, an den ich auch schon gedacht habe. (klick)

Gerhard Schöne hat diesen Text vertont und ein Lied daraus gemacht:

Beim Grasen in den Tweets von Christof Lenzen habe ich einen Ausspruch gefunden, der, denke ich, ganz gut hier her passt:

Don’t just thank God for what you have… thank God for what’s on the way!

Danke Gott nicht für das, was du hast… danke Gott für das, was auf dem Weg ist!