Vor zwei Wochen habe ich mir den Startschuss in ein leichteres Leben gegeben. Sicher, es war nicht der erste Versuch, meinen überflüssigen Kilos zu Leibe zu rücken, aber sicher der entschlossenste, denn ich war bei meinem absoluten „No go“ – mehr geht nicht – angekommen. So konnte und wollte ich mich nicht akzeptieren.

Mit dem Programm von „Lebe leichter“ habe ich schon länger geliebäugelt, weil ich die Erfinderinnen, Heike Malisic und Beate Nordstrand, schon eine Weile kenne, zumindest von ihren Blogs – in Natur bin ich ihnen leider noch nicht begegnet. Im zeitigen Frühjahr hatte ich schon mal einen halbherzigen Versuch in Eigenregie gestartet, aber nach 2 Wochen aufgegeben. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, ohne Zwischenmahlzeiten auszukommen, wie es im Programm vorgesehen ist. Aber jetzt wollte ich es wirklich wissen: Ich meldete mich zum Online-Coaching bei Beate an. Dabei werde ich von ihr über 12 Wochen per Mail begleitet, muss Feedback geben und bekam zu Anfang alles per Telefon erklärt. Sie machte mir Mut, dass ich es auch schaffen kann und dass der anfängliche Hunger nachlässt.

Und an der Stelle bin ich jetzt. Mein Magen knurrt nicht mehr so oft und so laut. Wie ein wohl erzogenes Kind weiß er, dass er nicht dauernd was kriegt. Und die Waage gibt mir Recht, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Mein erstes Etappenziel habe ich heute erreicht und mir meine erste Belohnung gegönnt. Das war nämlich die Aufgabe der vorigen Woche: sich Teilziele zu stecken und dafür Belohnungen auszudenken. Ganz leicht ist mir das nicht gefallen, aber dann sind mir doch paar schöne Sachen eingefallen, die ich mir sonst vielleicht nicht geleistet hätte: die neue CD von Adrea Adams-Frey, eine Patchworktasche und wenn ich mein Gesamtziel für die 12 Wochen erreicht habe, eine Kosmetikbehandlung.