Auf der Suche nach einem neuen Hobby habe ich mir heute einen lang gehegten Wunsch erfüllt und ein digitales Aufnahmegerät gekauft. Wozu braucht frau das?

Nun, ich spiele gern Klavier und am liebsten improvisiere ich dabei, d.h. ich spiele, was mir gerade in den Kopf kommt und aus den Fingern in die Tasten fließt. Das hört sich – nicht immer, aber imer öfter – ganz gut an, nur wenn meine Eingebung dann zu Ende ist, ist die Musik auch „weg“. Ich kann es nicht noch einmal so spielen. Das ist ja das Besondere an Musik, das sie aus Klängen besteht, man kann sie nicht wie ein Bild immer wieder betrachten. Ein Musiklehrer sagte mal: „Musik kann man nicht an die Wand werfen.“ 🙂

Man könnte sich natürlich die Mühe machen und Noten schreiben zu dem Gespielten – das nennt man dann Komponieren – aber dazu konnte ich mich bisher noch nicht aufraffen. Also fiel mir eine anderen Möglichkeit ein, um meine Spiel-Ideen festzuhalten: Aufnehmen, und im elektonischen Zeitalter natürlich digital. (Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, wo ich mit meinem Stern-Kassettenrekorder aufgenommen habe – in s..mäßiger Qualität 😮 )

Ich habe einige Ideen, was man mit auf solche Weise konservierter Musik alles anstellen kann. An meinem allerersten Versuch darf der geneigte – und hoffentlich wohlwollende – Blogleser teilhaben.

Hier also meine Studio-Ausrüstung:

das neu erworbene Aufnahmegerät (der Computer im Hintergrund ist auch nicht ganz unwichtig – an dem habe ich heute die längste Zeit gesessen)

ein Klavier (immer noch kein E-Piano) – und jemand, der es spielen kann

und gaaaaanz viiiiiiel Zeit – Fantasie auch, aber die lässt sich schlecht fotografieren 😀

Und hier das Ergebnis:

(wer den Verspieler findet, darf ihn behalten :))

P.S. Es ist ja nicht wirklich ein neues Hobby, es sind nur neue Möglichkeiten.