Im Gegensatz zu vorgestern ist es heute grau, trübe, kalt, keine Spur von Sonnenschein. Und so fühle ich mich auch innen drin, obwohl es ansonsten keinen Grund dafür gibt. – Was tun dagegen?

Ich bin einen Moment in mich gegangen und dann fiel mir der richtige Mix ein:

mein Lieblingsplatz im Sessel, Kerze, „meine“ Tasse Kaffee, Kuschelpullover (ohne Abbildung), Klassik Radio, ein schönes Buch und ein bisschen Schoki darf auch sein

Die Schoko-Herzen habe ich von einer Freundin für’s Auto borgen geschenkt bekommen und das Buch durfte ich von einer anderen guten Freundin ausleihen. Es ist von Anselm Grün und heißt: „Jeder Tag ein Weg zum Glück“.

Das ist doch schon mal ein Grund zum Glück, wenn man gute Freunde hat, beschenkt wird und genießen darf. Das Buch finde ich so schön, dass ich es gerne selber besitzen möchte (und dazu auch schon die Schritte mit ein paar Mausklicks in die Wege geleitet habe :))

Hier ein Zitat daraus:

Wer voller Gier ein Stück Torte nach dem anderen verschlingt, der kann sich am Genuss nicht freuen. Er wird sich nachher ärgern, dass er zuviel gegessen hat. Wer sich dagegen auf den Genuss eines Stückes beschränkt, der kann sich beim Essen und noch lange danach freuen. Er behält den Geschmack der Freude nicht nur in seinem Mund, sondern auch in seinem Herzen.

Womit ich beim zweiten Thema bin, dass ich hier heute noch streifen möchte: Der Kampf mit den Pfunden – das Neueste von der Abnehmfront.

Zurzeit ist der Riemen ziemlich runter und meine Motivation am Boden. Es kommt mir vor, als wenn ich hier keine Kraft mehr zum Kämpfen habe. Aber wenn mir alles egal ist, dann passiert das, was ich gar nicht möchte: Es geht unerbittlich aufwärts – leider mit dem Zeiger auf der Waage. Wo ist der Laden, wo man Motivation kaufen kann?

Meinen Verzicht auf Kuchen habe ich wieder aufgegeben, ist es doch wirklich eine schöne Sache, mit meinem Mann zusammen das zu genießen, wenn er nach Hause kommt. Und das ist genau das, was Anselm Grün auch ausdrückt: Nicht schlingen, sondern genießen! – Vielleicht geht’s mit dieser Einstellung doch weiter abwärts – nicht mit mir, sondern auf der Waage.

Was wäre mein Blog, wenn ich nur die Erfolge (mit-)teilen würde… irgendwie unrealistisch.