Mein Projekt „Gewicht reduzieren“ läuft noch – schon mit kleinen Erfolgen und immer noch voller Motivation. Sogar am Weihnachtsstollen bin ich vorbeigegangen, außer als wir ihn das erste Mal angeschnitten haben. Meinem Mann schmeckt er, ich gönn es ihm. Heute hat er ihn sogar gelobt, wie gut er schmeckt. (selbstgebacken, das habe ich aber erst gelernt, seit ich in Thüringen wohne – hier ist mein Rezept) Ich freu mich aber schon auf’s Wochenende, wo ich mir dann auch ein Stück genehmige.

Ein Stolperstein auf dem Weg zum Wunschgewicht ist für mich, dass ich schlecht Essenreste wegwerfen kann. Manchmal ist es wirklich nur ein kleiner Rest, der sich nicht lohnt aufzuheben. Dann habe ich die paar Happen schnell mal zwischendurch aufgegessen. So kamen immer ein paar Kalorien zusätzlich auf mein Konto – und Pfunde auf die Hüften. „Essen wirft man nicht weg, denk doch an die Kinder in Afrika, die hungern müssen.“ Diesen Satz habe ich oft gehört und verinnerlicht. Ja, aber den Kindern in Afrika nützen die zusätzlichen Kilos, die ich mit mir rumschleppe, auch nichts. Also habe ich beschlossen: „Ich bin keine Biomülltonne!“ Reste soll essen, wer möchte, ich tu es nicht mehr.

So, und indem ich das jetzt geschrieben habe, hilft es mir auch, meinen Vorsatz durchzuhalten