Nicht nur um die großen Dinge, auch um die Kleinigkeiten des Alltag kümmert sich Gott. Ich kann jederzeit mit ihm im Gespräch sein und ihn um seine Hilfe bitten. So habe ich es heute erlebt. Es ist noch nicht Mittag und ich kann schon auf zwei Erlebnisse zurückblicken, wo ich für Gottes Hilfe dankbar bin.

Ich musste ein neues Regenfass kaufen. Dafür hatte ich mir einen Zollstock (oder Gliedermaßstab, wie es exakt heißt) mitgenommen, um den Durchmesser des Deckels messen zu können. Es fand sich das passende Regenfass und es passte auch ins Auto. Beim Einpacken dachte ich noch: Nur nicht den Zollstock vergessen. Der lag noch im Einkaufswagen. Als ich im nächsten Geschäft auf dem Parkplatz in den Kofferraum guckte, suchte ich den Zollstock. Er war nicht da! Hatte ich ihn doch im Einkaufswagen liegen gelassen? Ich hab ja sogar schon mal Portmonee und Scheckkarten liegen gelassen. Ich guckte nochmal zwischen meinen Körben – nichts. Na ja, dann muss ich eben einen neuen Zollstock kaufen. Der Baumarkt ist ja gleich gegenüber. Nochmal in das Geschäft zu fahren, wo ich das Regenfass gekauft hatte, lohnt sich auch nicht. Dann guckte ich nochmal in den Kofferraum und siehe da, der Zollstock war doch da. Er war wohl nur auf die andere Seite gerutscht. – Danke, Gott!

Und noch so was Kleines: Beim Betten beziehen ging ein Reißverschluss kaputt. Der Schlitten hing nur noch auf einer Seite. Mist! Den wieder reinkriegen, das ist fast unmöglich. Ich schob und drückte – und betete. Ich sah mich schon einen neuen Reißverschluss einnähen. Aber das ist auch nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung. Ich versuchte es noch einmal. Super, der Schlitten ging rein – und war gleich wieder draußen. Nach noch zwei Fehlversuchen klappte es dann endlich. Der Schlitten blieb drin. – Aha, Gott kennt sich also auch mit Reißverschlüssen aus.