Das sage ich manchmal zu meinem Mädel: „Don’t bother me!“ Und als in englischer Sprache gebildete Schülerin, weiß sie auch was das heißt: „Lass mich in Frieden!“ (und macht es dann meistens aus). Was sie aber ständig kritisiert, ist die Aussprache meines „th“. Wahrscheinlich habe ich das früher anders gelernt. Sie meint, so wie ich das sage, klingt das wie „buzzer“ und das ist etwas ganz anderes, nämlich ein Wecker oder Summer, so ein Ding, was z.B. Dieter Bohlen und seine Kollegen benutzen, wenn ihnen die Kanditaten etwas vortragen, was die Schmerzgrenze der Jury überschreitet.

Nun hat mein liebes Kind mir zu Weihnachten ein pädagogisch wertvolles Geschenk gemacht, sie hat einen solchen „buzzer“ gebastelt und mich in herrlich origineller Schreibweise an die Verbesserung meiner Aussprache erinnert. Es hat übrigens eine ganze Weile gedauert, bis ich verstanden habe, was sie damit meint. Das nur zum Trost, falls es dem einen oder anderen Blogleser ähnlich geht.

Vielleicht kann ich das „Ding“ jetzt auch benutzen, wenn ich mal in Ruhe gelassen werden will. Aber leider ist es nur ein Modell, es gibt nicht wirklich einen Ton von sich.