Normalerweise lässt er mich nicht im Stich.

Am Samstag habe ich eine schöne Radl-Runde gedreht und bin dabei auf die Strecke gekommen, wo gerade die Triathleten unterwegs waren. Ich wusste nicht, dass der Wettkampf dort gerade ablief. Aber ich war in der Gegenrichtung unterwegs. Außerdem hatte ich ja keine Startnummer. So wurde ich nicht aus Versehen in die Wertung einbezogen. 😉

Diese Woche bin ich wieder mal Strohwitwe. Mein Mann macht mit einem Freund eine Bergtour. So habe ich auch kein Auto und musste heute meinen Einkauf mit dem Fahrrad bewältigen. Wahrscheinlich hatte ich es zu einseitig beladen. Jedenfalls beschwerte es sich auf dem Rückweg: Der Kettenwerfer verklemmte sich in den Speichen und es ging gar nichts mehr. So – was tun?

Ich schleppte erst mal die Satteltasche und den Einkaufskorb – beides voll – zu meiner Freundin und ließ das Rad angeschlossen auf dem Bürgersteig stehen. Dann holte ich das kranke Fahrrad, wobei ich das Hinterrad anheben musste. Aber dann begegnete mir ein freundlicher Mensch, den ich kannte. Er konnte es zwar nicht auf der Stelle reparieren, aber zumindest fahrbar machen. So konnte ich meine Einkäufe dann doch noch nach Hause bringen.

Morgen will der Mann meiner Freundin mal draufgucken, ob er die Gangschaltung wieder reparieren kann.