ostern

Träume zerbrochen, Trauer regiert.
Hände durchstochen, der Gute verliert.

Früh am Morgen drei Frauen auf dem Weg,
den Leichnam versorgen, der ins Grab gelegt.

Voll Trauer ihr Herz, voll Fragen ihr Blick.
Zu tief sitzt der Schmerz, vorbei ist das Glück.

Es drängt sie zum Grab. Sie wissen nicht, wer
nimmt den Stein ihnen ab. Er ist viel zu schwer.

Es liegt der Stein an der Seite, das Grab scheint leer.
Noch fehlt ihnen die Freude, wo ist nur der Herr?

Dunkel der Tod, doch hier ist ein Licht.
Ein Bote von Gott, er sagt: „Fürchtet euch nicht.

Warum sucht ihr den, der lebt bei den Toten?
Geht zurück und gebt den andern Bescheid. Ihr seid Boten!“

Das Licht ist viel stärker, die Dunkelheit weicht.
Wie ein Schlüssel im Kerker und Schweres wird leicht.

Der Tod ist tot, der Feind ist besiegt!
Sieger ist Gott, Jesus genügt.

Die Schulden bezahlt, die Strafe verbüßt.
Der Schuldige strahlt, der gerettet ist!

Jesus, der Erste, er geht uns voraus.
Er erledigt das Schwerste, führt über den Tod hinaus!

Leben hat Hoffnung, weil Jesus verbürgt,
er hat für uns Wohnung beim Vater erwirkt.

Leben hat Ziel, weil Jesus uns führt.
Leben mit Stil vom Himmel berührt.

Leben wird ewig, weil Jesus es schenkt.
Feiert den König, der alle Vorstellung sprengt!

von Joachim Krebs

Mit diesem Gedicht wünsche ich allen meinen Bloglesern und Leserinnen

Gesegnete Ostern!

Seit Donnerstag bin ich mit meiner Tochter bei einer Freundin in Wertheim. – Danke, Antje, für die Einladung! – Wir genießen die Zeit hier, ich weiß inzwischen schon, wo der Kaffee steht, wie ich mich als Besucher auf ihrem Läppi einloggen kann und auch unsere Töchter verstehen sich bestens. Der Frühling ist hier schon viel weiter und ich war mit der Digi wieder mal Blümchen pflücken.