Die Natur erwacht – wie jedes Jahr im Frühling – und doch fasziniert es mich immer wieder neu.

Gestern war ich wieder mit der Digi unterwegs. Es ist erstaunlich, was sich da in einer Woche alles getan hat. Das ist z.B. derselbe Zweig wie auf dem Headerbild, nur 6 Tage später:

kaetzchen

Manchmal geschehen Veränderungen langsam, fast unmerklich – manchmal aber auch geradezu explosionsartig.

Nach einer Woche Strohwitwenzeit habe ich mich ein bisschen daran gewöhnt, ohne Mann zu sein und mein inneres Gleichgewicht ein gutes Stück wieder gefunden. Ich tue Dinge, die ich nicht machen würde, wenn er da ist:

  • auf der Autobahn schneller als 140 km/h fahren (er fährt fast immer spritsparend!)
  • mir an der Raststätte ein Stück Kuchen und einen Cappu genehmigen
  • abends im Bett lesen
  • die Zeit mir meiner Tochter viel mehr genießen (aber das schrieb ich ja bereits)

Sind das nun Veränderungen oder nur der Ausnahmezustand? – Im Moment wohl der Ausnahmezustand, aber vielleicht kann ja die eine oder andere Veränderung daraus werden. Jetzt habe ich nur gerade Spaß dran, ab und zu etwas Neues zu tun, was ich bisher noch nicht gemacht habe.