Wie schon gesagt: Ich habe (wieder) eine Abnehmaktion gestartet.

Vor ein paar Tagen stieß ich beim Googeln auf die Seite kilokill.de (schöner Name :)) Dort gibt es viele gute Tipps zum Abnehmen. Einer, den ich sicher schon öfter gehört habe, ist: Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gründlich durch! – Je mehr du isst, desto weniger Geschmack; je weniger du isst, desto mehr Geschmack. – Quantität schlägt nicht in Qualität um.

Seit ein paar Tagen versuche ich das bewusst umzusetzen und es funktioniert wirklich. Ich werde schneller satt, obwohl ich weniger gegessen habe.

Gestern lief mir dieser Gedanke vom Genießen wieder über den Weg, und zwar in dem Buch „Glauben genießen“ von Christof Lenzen (seinen Blog findet man seit neuestem in meiner Blogroll: Wegbegleiter).

Er beschäftigt sich mit den Gründen für das Stopfen: die Geschwindigkeit des Essens, die Vielfalt und die mangelnde Konzentration. Und er überträgt diese Aspekte auf das Leben mit Gott, doch das ist ein anderes Thema – sehr lesenswert!!

Zum dritten Mal begegnete ich dem „Genießen“ heute in meinem Fastenbegleiter:

Mein Geschenk für heute: Beim Essen nichts anderes tun als essen. Meine Mahlzeiten mit allen Sinnen genießen.

Diese Häufung macht mich nun schon leicht stutzig. Im Alten Testament gab es die Regel, dass eine einzelne Zeugenaussage nicht galt. Mindestens zwei oder drei Leute mussten die Sache bestätigen. Jesus zitiert dieses Gebot in Matthäus 18,16:

… damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde!

Es kommt mir so vor, als wollte Gott mir damit sagen: Das ist wirklich ein Weg für dich! Warum sollte er sich nicht auch um mein Gewicht kümmern? Hat er doch auch alle Haare auf meinem Kopf gezählt (Matthäus 10,30). Er will mir alle Sorgen abnehmen und da ist ihm sicher auch meine Sorge um meine paar Pfund zuviel nicht egal. Auf diese Art von Abnehmen lasse ich mich gern ein.