Mit meiner neuen Diagnose kommt richtig Schwung in meinen Blog – merkt man sicher. 🙂

Ich mache mir viele Gedanken und ab und zu fallen mir Vergleiche ein. So zum Beispiel bei den Tabletten, die ich nehmen muss. Der Arzt hat mir Dona verschrieben – Wirkstoff Glukosamin – und was lese ich da bei Wikipedia?

D-Glucosamin wird auch als Mittel gegen Kniegelenksarthrose oral eingenommen, unter der Annahme, dass industriell hergestelltes Glucosamin ebenso als externer Baustein des Gelenks fungieren könnte. Hierzu gibt es jedoch keinen wissenschaftlichen Konsens.

Also habe ich die Pillen brav geschluckt, obwohl ich von der Wirkung nicht überzeugt war. Aber als die Packung alle war (bis zum nächsten Arzttermin aber noch eine Woche Zeit), verschlechterten sich die Beschwerden wieder. Das kann doch eigentlich nicht sein, das bilde ich mir nur ein! Jedenfalls nehme ich sie jetzt wieder, und siehe da: Den Knien geht’s wieder besser, sie sagen Danke!

Im Hauskreis habe ich das erzählt, da sagte schmunzelnd eine Frau: „Ja, manches hilft, auch wenn man nicht dran glaubt.“

Beim Bibellesen bin ich dann über Matthäus 9,28.29 gestolpert. Da fragt Jesus zwei Blinde: „Glaubt ihr, dass ich euch das Augenlicht wiedergeben kann?“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Da berührte er ihre Augen und sagte: „Weil ihr glaubt, wird es geschehen.“

Hat Jesus sie nun nur geheilt, weil sie geglaubt haben? Hätte er es sonst nicht gemacht? Ja, ich denke, der Glaube war die Voraussetzung für ihre Heilung, aber sie haben nicht an den Glauben geglaubt, sondern daran, dass Jesus etwas tun kann. Wir glauben nicht an die Größe unseres Glaubens, sondern an die Größe Gottes, der uns gern auch mal überrascht mit etwas, womit wir nicht gerechnet haben.

Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. – Epheser 3,20

Sogar Knorpelpillen, an die ich eigentlich nicht glaube, können helfen. 🙂