Neulich habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht und darüber nachgedacht, dass ich nun wohl nicht mehr werde laufen=joggen können. Nie mehr! Nie mehr nur mit Beineskraft in kurzer Zeit eine längere Strecke zurücklegen. Nie mehr das Gefühl, fast zu fliegen, das Herbert Steffny so schreibt:

„Beim Laufen sind das Trommeln der Beine auf dem Untergrund, der Armschwung, der Herzschlag undd das gleichmäßige Atmen gewissermaßen die Rhythmusgruppe, auf denen die Gedanken wie ein improvisiertes Gitarrensolo frei und kreativ fliegen können. Hin und wieder gibt es einen „break“ aus dieser Gedankenwelt, vielleicht ein Naturerlebnis, ein Reh, eine tolle Aussicht oder auch …eine rote Ampel…. 8)

 

Nie mehr… – dazu fällt mir noch etwas anderes ein:

Ich will ihnen ihren Ungehorsam vergeben und will nie mehr an ihre Sünden denken. ( Hebr. 12,8 )

Das steht in der Bibel. Gott spricht mich frei von der Schuld, die mich von ihm trennt und legt sich fest, nie mehr darauf zu sprechen zu kommen. Ich darf in einer vertrauten Beziehung zu meinem Schöpfer leben und nichts und niemand kann mich von ihm trennen. Das kann mir niemand wegnehmen. Nie mehr! Das ist doch ein Grund, erhobenen Hauptes durch den Tag und das Leben zu gehen – auch mit weniger Tempo!