Vorige Woche habe ich mir ein neues SUDOKU-Heft gekauft – für Profis. Ich liebe Sudokus. (Das sind die Rätsel, in denen man die Zahlen 1 – 9 in 81 Feldern verteilen muss, so dass in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem Kästchen jede Zahl genau einmal vorhanden ist.) Aber anscheinend habe ich mich mit dem Profi-Heft doch ein bisschen übernommen. Einige schaffe ich, aber andere sind mir einfach eine Nummer zu groß. Da können dann schon mal paar Stunden der Nacht drauf gehen. Heute Vormittag hatte ich mir eigentlich was Anderes vorgenommen und merke plötzlich, wie mir SUDOKU die Zeit stiehlt, dass es mir keine Ruhe lässt und ich nicht mehr davon loskomme und dafür Dinge, die wichtiger sind, liegen bleiben. Es fällt mir schwer zuzugeben: „Das schaffe ich nicht – das ist mir zu schwer.“

Sicher, Spielen und Ausgleich ist wichtig, aber wenn ich nicht mehr davon loskomme, muss ich mich schon fragen: „Was ist mir wirklich wichtig?“ Und es ist ja auch keine Schande zuzugeben, wenn man etwas nicht schafft. Ich bin kein Alleskönner – Gott sei Dank!