Heute im Teenkreis ging’s um Gaben. Wir sprachen darüber, welche Gaben uns Gott gegeben hat und ob wir Menschen kennen, die die haben. Ein Mädchen fragte, wie man denn merken könnte, welche Gaben man hat. Da kam es von meiner Tochter und mir wie aus einem Mund: „Ausprobieren!“ – Wir sind eben doch aus einem Stall. In der Familie haben wir auch schon öfter über dieses Thema gesprochen. Es ist auch so: Wenn man es nicht probiert, merkt man nicht, ob man eine Sache kann. Ohne Praxis ist jede Theorie grau.

Da gibt’s ein Lied von Gerhard Schöne.
Die vierte Strophe davon stell ich mal hier rein:

Mensch, du bist hart wie ein Stein
Wie zärtlich könntest Du sein
Und die gefror’nen Blicke tau’n wie nichts dahin

Mensch, Du bist stumm wie ein Fisch
Und alles wartet auf dich
Denn, Mensch, in dir steckt doch noch Ungeahntes drin.

In Dir schläft Tanz und Gesang
Und was noch keinem gelang,
Das packst vielleicht gerade Du!

In dir schläft Mut, Fantasie,
ja, und vielleicht ein Genie,
na los, nun trau dir’s doch zu!!!

Du hast es nur noch nicht probiert
Und darum glaubst du’s nicht!!