Zu einem Seminar mit diesem Titel war ich am Wochenende. Es wurde von IGNIS veranstaltet, und ich hab eine Menge dabei gelernt. Berufung bedeutet nicht in erster Linie, dass ich etwas tue, sondern was ich bin. Aus meinem Sein kommt das Tun. Ein Satz war für mich besonders herausfordernd: Mein Sein ist das, was von mir übrig bleibt, wenn ich aufhöre, etwas zu tun.
Berufung hat etwas mit Rufen zu tun. Gott ruft mich in eine Beziehung zu ihm. Er möchte, dass ich ihn liebe, gar nicht so sehr, dass ich ganz viel für ihn tue. Er will mein Herz. Augustinus hat gesagt: „Liebe und tue, was du willst.“
Wir haben auch ganz praktische Übungen gemacht im Hören auf Gott: einfach die inneren Ohren auf Empfang gestellt und erlebt, dass Gott wirklich redet. Weil er uns liebt.